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Das Ende der Dominanz des Menschen
Station
REFRAME

Elina Arndt
Larissa Pütz
Samira Rehmert


In einer sich immer schneller verändernden Welt müssen die Menschen wieder lernen, sich selbst in ihrer Umwelt bewusst wahrzunehmen. Um das Gefühl von Verbundenheit mit ande- ren Lebewesen zu fördern gibt es REFRAME, ein staatlich und von den Gesundheitskassen gefördertes Programm zur kollektiven Bewusstseinsbildung.

REFRAME gibt den Teilnehmer*innen die Chance, ihrem Geist mit dem Programm „Restart. Reframe. Rethink“ ein Softwareupdate zu verpassen. Die Idee von REFRAME liegt darin, Menschen erst einmal Dinge beobachten und wahrnehmen zu lassen und ihre Sinne zu schärfen. Selbsterfahrung steht zunächst im Fokus, eine solche Sensibilisierung soll dann auf den nächsten Schritt vorbereiten: Der Perspektivwechsel. Hier wird versucht, den Fokus zu verrücken, die Lebenswelt anderer Lebewesen ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu bringen und zu ermöglichen, sich in diese Lebenswelten hineinzuversetzen. Durch eine Reflexion der Erfahrungen soll eine Integration des Ansatzes in den Alltag der Teilnehmer*innen erreicht werden.


Was wäre, wenn sich die Menschen in Zukunft als eine Gemeinschaft mit Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen wahrnehmen?

   
HINTERGRUND:

Viele Individuen begreifen sich nicht mehr als Teil eines großen Ganzen. Durch diese Illusion der Isolation fällt es Menschen schwer, Empathie, Respekt und Akzeptanz für andere Lebensformen aufzubringen. Es erschafft also Leid, wie man sowohl in der Vergangenheit beobachten konnte, als auch aktuell an den unzähligen menschengemachten Konflikten deutlich wird. Durch ein gezieltes Training zur Sensibilisierung verschiedener Sinneseindrücke, der Achtsamkeit und damit der Fähigkeit zum Perspektivwechsel soll für ein positives Zusammenspiel der verschiedenen Knotenpunkte einer Gesellschaft gesorgt werden - einer Gesellschaft, die das gesamte Netz an Entitäten der Erde einschließt.
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